Montag, 9. September 2019

WIEDER FESTEN BODEN UNTER DEN FÜSSEN

Hallo ihr Lieben
gestern hatten wir nach der Besichtigung genug vom Pilgerfraß. Im zweiten Hotel war das Essen mehr als bescheiden. Daher haben Katharina, Jenny und ich uns zunächst mit polnischen Süßigkeiten eingedeckt. Die gibt es echt überall auf der Welt:-)
Die haben wir dann aber doch kurzerhand zum Nachtisch deklariert und einen Mädelsabend mit palästinensischem Fastfood auf dem Zimmer genossen. Die Burger, Chicken-Wings, Zwiebelringe und Pommes waren sehr lecker, denn sie wurden vor unseren Augen frisch zubereitet. 
Nach 3,5 Stunden Schlaf und einer Blitzdusche holte uns sowie Ellen und Remo ein kleiner Van ab und dann ging es durch die ganzen Checkpoints zum Flughafen. Da unser Fahrer ein Palästinenser war, wurden wir natürlich gründlich kontrolliert. Umzingelt von Polizisten mit Maschinengewehren untersuchten Schäferhunde unser Fahrzeug. Also genau das will man um drei Uhr nachts in so einem Land nicht haben. Aber so ist es nun einmal, wenn Menschen über andere Menschen herrschen und ihre Macht demonstrieren. Genau deswegen bin ich auch mit den anderen nicht an unserem freien Tag auf eigene Faust losgezogen. Als ich dann beim Universum die Weiterfahrt in wenigen Minuten bestellte, konnten wir weiter fahren und nach den üblichen Interviews am Flughafen ging es auch direkt zum Boarding. 
Katharina hatte beim Hinflug dazu gelernt, gab ihre Pflegetochter nun als Stieftochter aus und alles lief am Schnürchen. Im Flieger trafen wir dann Ellen und Remo und lachten während des Fluges Tränen, weil die Chemie zwischen uns einfach stimmt. An Schlaf war gar nicht zu denken. Pünktlich landeten wir in München und wurden auf dem Rollfeld vom Panzerwagen des Bundesgrenzschutzes sowie Polizisten mit Maschinengewehren begrüßt. Mit der Zeit haben wir uns an diesen Anblick gewöhnt. Sowohl die Polizisten in Israel als auch die in Deutschland machen nur ihren Job. Nach der Landung machten wir noch unser obligatorisches „Cliquenfoto“, leider ohne Gisela, die nach Frankfurt geflogen ist.
Nun sitze ich im ICE nach Hause und danke dem Universum, dass ich so wunderbare Menschen und so viele Kulturen kennenlernen durfte - letztere habe ich allerdings nicht im Detail verstanden, da mir das politische Wissen fehlt. Ich habe nur eine Art Bauchgefühl dafür entwickelt. Eine Antwort bin ich euch noch schuldig: Katharina war als Kind nicht Patientin bei meinem Papa in Polen, aber wir sind definitiv seelenverwandt:-)
Jetzt freue ich mich auf mein Bettchen zuhause und sage: Bis zur nächsten Reise,
eure Maggie














Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen